INTERREG Projekt „Cycle-GOV“

Das Projekt Cycle-GOV entwickelt und testet ein gemeinsames Governance-Modell für grenzüberschreitende Fernradrouten, ausgehend von der München–Venezia und unter Einbeziehung des Alps to Adria-Radweges sowie des Drauradwegs, um Replizierbarkeit und Skalierbarkeit sicherzustellen. Ziel ist es, diese Routen als eine einzige Meta-Destination touristisch aufzuwerten und gleichzeitig die nachhaltige Attraktivität und den Zusammenhalt zwischen den Regionen zu stärken.

Durch einen partizipativen Prozess mit öffentlichen und privaten Stakeholdern sowie qualitative Datenerhebungen werden ein gemeinsamer Governance-Plan und die Rolle des Routenmanagers definiert, zusammen mit digitalen und finanziellen Instrumenten für ein langfristiges Management. Es fördert die Einbindung der lokalen Gemeinschaften und die kulturelle Aufwertung der Regionen durch Veranstaltungen, künstlerische Initiativen und grenzüberschreitende Studienbesuche. Das Modell wird auf der München–Venezia getestet und für andere Fernradrouten übertragbar gemacht. Die Outputs umfassen ein Toolbox, einen Managementplan, digitale Instrumente, einen nachhaltigen Finanzplan sowie replizierbare Formate zur Einbindung der Gemeinschaften.

 

Projektbudget
396.763,2 € davon EFRE-Mittel: 317.410,56 €

Operative Partner

  • Tourismusverband Wipptal
  • Regione del Veneto – Direzione Turismo
  • Consorzio di Promozione Turistica del Tarvisiano, di Sella Nevea e di passo Pramollo

Assoziierte Partner

  • SalzburgerLand Tourismus GmbH
  • Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH
  • Tourismusverband Innsbruck
  • Tourismusverband Region Hall-Wattens

Euregio Projekt: Grenzenlos Radeln

Das Euregio-Projekt „Grenzenlos radeln“ ist eine grenzüberschreitende Kooperation der Partnerregionen Tirol, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Südtirol. Ziel des Projekts ist es, den internationalen Fernradweg München–Venedig gemeinsam zu vermarkten und als hochwertige Radreise entlang der gesamten Strecke noch stärker im touristischen Markt zu positionieren.

Im Rahmen des Projekts werden gemeinsame Marketingmaßnahmen entwickelt und umgesetzt, um die Bekanntheit des Radwegs zu steigern, neue Zielgruppen anzusprechen und die beteiligten Regionen als attraktive Radreiseziele zu präsentieren. Dazu zählen unter anderem die Erstellung gemeinsamer Werbemittel, digitale Marketingaktivitäten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die gemeinsame Bewerbung auf relevanten touristischen Kanälen.

Die Förderung durch die Euregio bezieht sich ausschließlich auf diese grenzüberschreitenden Marketingmaßnahmen. Durch den gemeinsamen Marktauftritt sollen Synergien genutzt, die Sichtbarkeit des Fernradwegs erhöht und zusätzliche touristische Wertschöpfung in den beteiligten Regionen erzielt werden.

Ausweichmöglichkeit Gefahrenstelle Lago Morto

Es besteht die Möglichkeit, ab Bahnhof Santa Croce del Lago bis nach Bahnhof Vittorio Veneto per Bahn auszuweichen. Fahrradmitnahmen ist möglich.


Gefährlicher Abschnitt bei Lago Morto

Kurz nach dem Lago Santa Croce bis nach dem Lago Morto


Empfehlung: Ausweichmöglichkeit zwischen St. Jodok und dem Brennerpass

Der Fernradweg münchen-venezia verläuft zwischen St. Jodok und dem Brenner über die Brenner-Bundesstraße, da hier leider die Lücke noch nicht geschlossen werden konnte. Die Bundesstraße ist vor allem am Wochenende stark befahren, zusätzlich gibt es einen starken Anstieg ab Gries am Brenner.

Die Region Wipptal bietet für alle die Möglichkeit, auf diesem Stück auf die S-Bahn (S3) auszuweichen. Die S3 verkehrt stündlich. Angrenzende Bahnhöfe an den Radweg finden Sie in Matrei, Steinach und St. Jodok.

Für alle Gäste, die im Wipptal übernachten, bietet die Region ein besonderes Service – sie erhalten bei der Unterkunft eine Gästekarte, mit der die S-Bahn kostenlos benutzt werden kann. Die Radmitnahme ist bei allen S-Bahnen möglich, das Rad-Ticket für € 2,– muss dafür am Automaten an den Bahnhöfen gekauft werden.

Die Gästekarte gilt ab einer Nächtigung als Fahrkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Region Wipptal – nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Empfehlung: Ausweichmöglichkeit Kreisverkehr Innsbruck Mitte – Schloss Ambras – Lans – Goldbichl

Aufgrund steigendem Verkehrsaufkommen auf der bisherigen Route empfehlen wir, beim Kreisverkehr Innsbruck Mitte in Richtung Ambras auf die Schloßstraße links ab zu biegen. Die Umfahrung führt über Aldrans, Lans, vorbei an der Patscherkofelbahn nach Goldbichl.

Die genauen Koordinaten der Ausweichroute finden Sie auf unserer Karte.

Die GPX-Datei steht als Download zur Verfügung.

 

Ausweichroute von Innsbruck auf den den Brenner

Alternative Route auf den Brenner ab Igls bis Matrei über die alte Römerstraße

Fährt man bei Igls weiter auf der Igler-/Patscher Straße Richtung Matrei, folgt man der wenig befahrenen Römerstraße mit atemberaubender Aussicht zahlreiche Highlights entlang der Brennerroute. Man fährt auf der Sonnenseite bis Matrei und schließt hier wieder auf die ausgeschilderte münchen-venezia an.

 

GPX-Daten zum Download finden sie hier